2016

Fuck for forest

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Fuck for forest

kurz FFF ist eine non Profit Organisation die Erotik, Pornografie und Naturschutz vereint. Gegründet wurde FFF im Jahre 2004 von der Schwedin Leona und dem Norweger Tommy mit einer Spende der Norwegischen Regierung.

Mittlerweile zählen FFF über 1300 Mitglieder die entweder Geld spenden oder erotische Videos und Fotos im Netz teilen. Auf ihre überaus freizügige Art greifen FFF Themen wie Freiheit und Liebe auf. Für sie ist nackt sein und Sexualität etwas ganz natürliches. Die Aktivisten beteuern auch, dass die sexuelle Unterdrückung der Grund für die meisten Probleme auf der Erde sei. „Oftmals sind diejenigen, die Moralhetzen gegen Nacktheit und Sexualität betreiben die gleichen, die für Kriege und Zerstörung verantwortlich sind.“

Mit ihren künstlerisch inszenierten Videos und Fotos löst FFF Grenzen auf. Liebe und Gewalt gehen teilweise eine groteske Symbiose ein und nur selten befinden sie sich beim Akt in ihren Räumlichkeiten.  Ob sie nun bei Paraden mitgehen (nackt, versteht sich von selbst) oder Live-Sex auf einem Konzert haben. Sie brechen jegliche Tabus. Raffiniert stellen sie ihre Körper zur Schau und lenken so Aufmerksamkeit auf sich. Dabei greifen sie eher nicht so schöne Themen auf. FFF wollen nicht provozieren. Sie wollen tun was für sie richtig ist.

FFF hat durch zahlreiche Spenden bereits Naturschutzprojekte in Brasilien, Peru, Ecuador, Costa Rica und der Slowakei mitfinanziert und alles mit dem Motto „Sex Sells“. Seit 2004 haben FFF über 245000 Euro durch Spenden eingenommen. Damit wurden 8 Projekte in den schon genannten Ländern unterstützt.

Wild Climax Refuge – Costa Rica: Hier wurden 60 Hektar Regenwald gekauft, welche jetzt geschützt sind.

Seeds Dream – Ecuador: …eine Initiative für die Erhaltung seltener Pflanzen in Zusammenarbeit mit der Urbevölkerung. Diese Hüten und Tauschen wertvolles Saatgut.

VLK Lesoochranarske zoskupenie – Slovakia: zum Schutz slowakischer Urwälder und dessen Flora und Fauna

CHAMA – Brazil: …ein Permakultur-Projekt. Es dient auch als Schulungsort für die lokale Bevölkerung.

Nature and Indian reserve – Brazil: Eine Fläche von 5300 qkm Regenwald und die dort lebenden Ureinwohner wurden unterstützt. Diese Fläche drohte ein Reisfeld zu werden.

Village Arco Iris – Peru: ein Öko-Dorf-Projekt in Peru. Es werden hier auch Schulungen für die dortige Bevölkerung angeboten,  wo sie einen nachhaltigen Umgang mit der Natur erlernen.

Saphichay – Peru: ein Projekt zur Erhaltung kultureller Bräuche und Lebensweisen von der indigenen Bevölkerung

Neotropical Primate Conservation – Peru: zur Erhaltung neotropischer Regenwaldgebiete und dessen Wildleben

Abgesehen von den Naturschutzprojekten wollen FFF eine Sex befürwortende Lebensweise propagieren.  Mit der Kampagne „Legalize our bodys- Tits, dicks and pussies“ greifen sie Fragen auf wie, warum so viele Menschen Angst und Scham mit nackten Körpern verbinden und warum Sex als ein öffentlicher Angriff zählt, wenn er nicht versteckt gemacht wird. FFF wollen herausfinden, was so gefährlich an Nacktheit, Sex und freier Liebe sei und wie wir unsere Scham besser bewältigen können. In manchen Ländern ist es verboten Haut zu zeigen. Wer hat das Recht zu entscheiden, ob es unmoralisch ist, seinen Körper zu zeigen oder Nackt zu sein?

„Freie Liebe, freie Gedanken, freie Körper sind Anarchie und eine Bedrohung für eine auf Macht basierende Gesellschaft“ meint FFF.

Hier gehts zu deren Homepage … FFF

6.537 Gedanken zu „2016


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